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Warnung: Phishing-Mails zur Überbrückungshilfe

Erneut kursieren E-Mails mit einem falschen Antragsformular für die Corona-„Überbrückungshilfe III für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen“, die angeblich vom Europäischen Rat und vom Bund gemeinsam angeboten und von Mitarbeitern der Europäischen Kommission in Deutschland durchgereicht werden. Betroffen sind derzeit vor allem Nutzerinnen und Nutzer von T-Online, da die Empfängerinfrastruktur hinter T-Online offenbar keine Herkunftsüberprüfung der betrügerischen Emails durchführt.

 

Die Absender geben sich als Mitarbeiter der Europäischen Kommission aus und stellen EU-Coronahilfen, u.a. die Überbrückungshilfe III, in Aussicht. Die angeschriebenen Unternehmen werden gebeten, ein Antragsformular mit sensiblen Daten auszufüllen und an eine andere Adresse (nicht @ec.europa.eu) zurückzuschicken.

 

Öffnen Sie diese Emails nicht! Es handelt sich um einen Betrugsversuch böswilliger Akteure, um an sensible Unternehmensdaten zu kommen. Die Polizei und die Deutsche Telekom sind informiert. Es können aber auch andere E-Mail-Adressen betroffen sein.

 

Überbrückungshilfen für Unternehmen in Deutschland in der Corona-Pandemie werden von Bund und Ländern gewährt, nicht direkt von der Europäischen Union. Vertrauenswürdige Informationen darüber finden Sie unter der von der Bundesregierung eingerichteten Webadresse ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Gender-Hinweis

Soweit innerhalb unserer Kommunikationsmittel Bezeichnungen für Berufe, Gruppen oder Personen verwendet werden, wird im Interesse einer besseren Lesbarkeit nicht in geschlechtsspezifische  Personen-bezeichnungen differenziert. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Handwerkspolitische Analysen des BWHT - Bewertungen der jeweiligen Parteien

 

Aktualisierte Corona-Verordnung für Baden-Württemberg

 

Mit Beschluss vom 8. Januar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 11. Januar 2021 in Kraft.

 

Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten, sind nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffen und können ihre Dienstleistungen weiterhin anbieten.

 

Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes (…) einschließlich Kraftfahrzeug-, Landmaschinen- und Fahrradwerkstätten sowie entsprechende Ersatzteilverkaufsstellen bleiben geöffnet. In den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern ist der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. (§ 1 d Abs. 7 Corona-VO).

 

Dies bedeutet, dass für Unternehmen, die eine handwerkliche Leistung anbieten, der gleichzeitige Verkauf von Waren gestattet ist, sofern die handwerkliche Leistung im Vordergrund steht, insbesondere, wenn sie ohne den Warenverkauf nicht sinnvoll in Anspruch genommen werden kann. In diesen Fällen dient der Warenverkauf dem Zweck der Erfüllung der handwerklichen Leistung und ist daher zulässig. Hingegen bleibt der reine Abverkauf von Waren verboten, sofern dieser im Vordergrund steht und die Erbringung der handwerklichen Leistung lediglich als Annex zum Erwerb der Waren erscheint. Vielmehr muss die handwerkliche Leistung den Schwerpunkt des Angebots darstellen. Der Empfang und die Beratung von Kunden in den Geschäftsräumen ist unter Beachtung der Hygienemaßnahmen (Zutrittsregelung, Abstand etc.) weiterhin möglich.

Beispiel: Sie verkaufen Gardinenstoffe und bringen diese auch beim Kunden an, erbringen also eine handwerkliche Leistung. Dies ist weiterhin möglich. Nicht zulässig wäre, wenn Sie den reinen Gardinenstoff (ohne die Dienstleistung des Anbringens) an Kunden verkaufen würden.​ 

 

Corona-Lockdown ab 16.12.2020/Auswirkungen auf das Handwerk

Angesichts der dramatischen Pandemie-Entwicklung wird das öffentliche Leben in Deutschland erneut heruntergefahren. Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, gibt es einen bundesweiten Lockdown.

 

Die angepasste Corona-Verordnung für Baden-Württemberg, Stand 15.12.2020, veröffentlicht am 15.12.2020 um 23 Uhr, in Kraft ab 16.12.2020, finden Sie unter:

 

https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/201215_CoronaVO_konsolidierte_Fassung_ab_201216.pdf

 

oder unter: www.baden-wuerttemberg.de

 

Was gilt für Handwerksbetriebe?

Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten, sind nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffen und können ihre Dienstleistungen weiterhin anbieten. 

Personen dürfen ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie nicht in einer aufgrund der Corona-Regeln zu schließenden Einrichtung tätig sind. So dürfen zum Beispiel mehrere Handwerker aus einer unbeschränkten Anzahl von Haushalten auf einer Baustelle arbeiten – hier gilt allerdings seit dem 1. Dezember eine Maskenpflicht. Der Arbeitgeber ist für die Einhaltung der Hygieneauflagen aus § 4 der Corona-Verordnung des Landes sowie zur gesundheitlichen Fürsorge gemäß § 3 Arbeitsschutzgesetz und § 618 Bürgerliches Gesetzbuch verpflichtet. 

Baumärkte, Verkaufsstätten für Baustoffe und Gartenbaubedarf sowie Verkaufsstätten des Landhandels sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Sie dürfen jedoch einen Abhol- und Lieferdienst für gewerbliche Kunden und Landwirte einrichten.

 

 

ACHTUNG! Soforthilfe-Fake mit Telefonanrufen bei Mitgliedsbetrieben

Hier eine aktuelle Info für Sie:

Soeben kam die Meldung, dass ein dubioses Unternehmen bei Handwerksbetrieben anruft und sich als einzig offizielle Stelle zur

Abwicklung der Soforthilfe ausgibt!!! Sie verweisen auf folgenden Link:  

https://soforthilfe-fur-corona.de/

Dies ist eine Fake-Adresse!! Die Aufmachung ähnelt deren der Handwerkskammern. Dies für Sie zur Info!

Aktuelle Warnmeldung!
Presse_Polsterarbeiten.pdf
PDF-Dokument [106.7 KB]

Aktuell: "Raum für neue Ideen" - Imagefilm des Raumausstatterhandwerks Baden-Württemberg

 

Weitere Informationen zum Film und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier!